Freitag, 20. Juni 2014

Unterlassungsaufforderung



 Angaben meiner Tochter ,daß sie in einem traumatischen Elternhaus
sexuelle Gewalt erlitten habe,sind therapeutisch induziert worden.
Frau Ulrice Hujsa,Psychosozialer Dienst Stadthagen,
was Sie in Ihrem  Gutachten vom 8.9.2008 gegenüber dem Verwaltungsgericht 
behaupten,ist falsch,familienschädigend und ehrenrührig.
Ich fordere Sie auf,Ihre beschuldigende, unwahren  Aussagen
zurückzunehmen ,nicht weiter zu behaupten und zu verbreiten.
Im Verein „false-memory.de“ sind ähnliche Fälle dokumentiert.

Samstag, 2. März 2013

Psychoopfer

Wer leidet auch unter induzierende Psychotherapeuten ?

Zitat von britischer False Memory Gesellschaft:
Jeder Therapeut,egal wie gut ausgebildet,kann unwissentlich falsche Erinnerungen fördern,wenn er der Überzeugung anhängt,
dass versteckte Einnerungen an Missbrauch für Probleme im Erwachsenenalter verantwortlich sind und diese Erinnerungen wiedergewonnen werden können.

Abschrift des HAZ-Artikels vom 14.7.2010
verfaßt und genehmigt von Reporter Heinrich Thies

Der Missbrauch mit dem Missbrauch
Wenn Eltern von ihren erwachsenen Kindern zu Unrecht sexueller Übergriffe beschuldigt werden,liegt die Ursache oft in einer verfehlten Psychotherapie.
Die Vorwürfe trafen ihn wie Fauststöße in die Magengrube.Seine einzige Tochter hielt ihm vor,er habe sie sexuell missbraucht.Schon seit dem Kindergartenalter.Erst im Alter von 27 Jahren hatte sich Sabine L. daran erinnert,im Zuge einer Psychotherapie waren die Bilder konkreter geworden-und zunehmend grausamer.Schließlich kam es zur Anzeige und zum Prozeß vor dem Landgericht Hannover.Sabines Vater,ein 62 Jahre alter Diplomingenieur aus Garbsen,wurde im Gerichtssaal verhaftet und-obwohl die Staatsanwaltschaft wegen Mangels an Beweisen Freispruch beantragt hatte-zu acht Jahren Gefängnis verurteilt.Acht Monate später hob der Bundesgerichtshof das Urteil auf.Das Landgericht Hannover verhandelte neu-und sprach Wolf Reiner L. im September 2004 frei.Doch nichts war für den Rentner danach mehr wie zuvor.“Das war ein einziger Alptraum.So etwas kann man nicht einfach abschütteln“,sagt L. heute.Trotz des Freispruches zeigten ihm Verwandte und Freunde nach wie vor die kalte Schulter.“Aber das Schlimmste ist für mich und meine Frau,dass wir unsere Tochter verloren haben.Da ist eine Lebensgrundlage verloren gegangen.“
Der hannoversche Rechtsanwalt Ernst-Otto Nolte hat die Revision durchgefochten.Aus Sicht des Verteidigers zeigt der Fall beispielhaft,
wie psychisch labile Menschen während einer Therapie Missbrauchsphantasien entwickeln und Beschuldigungen gegen ihre Eltern erheben,die im Strafverfahren münden und auch im Falle einer Einstellung verheerende Folgen haben.
„In allen Fällen spielen Psychotherapeuten eine unrühmliche Rolle,
die es an professioneller Distanz fehlen lassen“,sagt Nolte.
“Ganz schlimm wird es,wenn die Gerichte die Aussagen dieser Therapeuten betrachten
wie neutrale Gutachten.“Für den Anwalt ist es bis heute noch unfassbar,
wie das Landgericht Hannover den „haarsträubenden Behauptungen “ Sabine L.s
glauben konnte.Anfangs habe sie nur gesagt,
dass ihr Vater sie nur an den Busen gefasst habe,
nach drei Jahren Therapie habe sie behauptet,
sie habe sich beim Doppelkopf auf den Tisch legen müssen
und sei reihum vergewaltigt worden.
Ein Muster der induzierten Erinnerung,
wie es der renommierte Kieler Psychologieprofessor
Köhnken schon häufig in seiner Praxis als Gerichtsgutachter beobachtet.
„Das Problem sind Therapien,
die mit Deutungen und Interpretationen arbeiten“.sagt Köhnken.
“Da kann es leicht passieren,dass das vorgegebene Stichwort „Missbrauch“ einen Suggestionsprozeß auslöst,sodass der Patient am Ende selbst davon überzeugt ist.“
Eine alarmierende Bilanz hat Jürgen Voss,
langjähriger Leiter der Außenstelle des Landessozialamtes in Hannover,
aus seiner Erfahrung mit Opferentschädigungsanträgen gezogen:
„Von 14 vermeintlichen Missbrauchsfällen,
die mit einer psychischen Erkrankung verbunden waren,
hat sich am Ende nur ein einziger als stichhaltig erwiesen.
Alle übrigen Beschuldigungen hatten mit der Wirklichkeit
nichts oder nur sehr wenig zu tun.
“Jedes Argument,das der Missbrauchsbehauptung widerspreche,
werde in solchen Fällen so verdreht,dass es ins phantasierte Bild passe.
Eine Frau beispielweise behauptete,
wegen sexuellen Missbrauchs immer wieder
in psychiatrischen Kliniken gewesen zu sein“,
erzählt der Regierungsdirektor im Ruhestand.
„Als sich keine Belege fanden,behauptete sie,
die Täter hätten die Akten vernichtet.“
Auch Karin G. beantragte eine Opferentschädigung.
Die gelernte Industriekauffrau führte ihre psychische Erkrankung
auf jahrelangen Missbrauch zurück.
Schon im Alter von 3 Jahren hätten ihre
Eltern sie auf einem Spielplatz fremden Männern als Sexualobjekt überlassen,
beteuerte sie nach langen Gesprächen mit ihrer Psychotherapeutin in Bielefeld.
Die Eltern Erna und Klaus G. waren schockiert,
als sie 2005 mit dem Vorwurf konfrontiert wurden-
die Tochter war bereits 35 und seit gut 15 Jahren aus dem Haus.
Sie wiesen nach,dass ihre Tochter in der Schule Bestnoten hatte,
bis zum Abitur nie durch psychische Störungen aufgefallen war.
Doch Karin G. erhob immer heftigere Vorwürfe.
Im Ater von vier Jahren berichtete sie,
sei sie bereits Opfer satanischer Rituale und
Zeugin einer rituellen Kindestötung geworden.
Da sich nichts von alledem beweisen ließ und vieles wahnhaft klang,
wurde der Antrag auf Opferentschädigung abgewiesen.
Den in Hannover lebenden Eltern aber ist es weiterhin untersagt,
Kontakt zu ihrer Tochter aufzunehmen.
Die Eltern haben sich der Selbsthilfegruppe „Schulterschluss“ angeschlossen,
die nicht nur Hilfe bei ungerechtfertigten Missbrauchsvorwürfen anbietet,
sondern sich auch um Sektenopfern kümmert.
Nicht selten zeigt sich ein Zusammenhang zwischen den Arbeitsfeldern.
„Manche Therapeutinnen vermischen Psychlogie und Esoterik“,
sagt die Vorsitzende Elke Leonhardt.
Eine Vereinsangehörige berichtet sogar,
sie sei im Rahmen der Familientherapie vom Jugendamt
an eine Diplompädagogin verwiesen worden,
die sich als Außerirdische zu erkennen gegeben habe.
Eine andere Betroffene namens Andrea K. berichtet von einer Lebensberaterin,
die angeblich mit einem „Geistwesen“ zusammenarbeitete und
sie und ihre drei Geschwister dazu brachte,
ihre Eltern des sexuellen Missbrauchs zu beschuldigen.
Wolf Rainer L.,der acht Monate zu Unrecht im Gefängnis saß,hat seiner Tochter einen langen Brief geschrieben,80 Seiten lang. „Sie soll wissen,
wer ihre Eltern sind und wie ihre Kindheit wirklich war“,
sagt L.,der ganz fest darauf hofft,
dass seine Tochter den Brief irgendwann einmal auch lesen wird.

Haftungsauschluß


Mit Urteil vom 12. Mai 1998 hat das Landgericht Hamburg entschieden,

dass man durch Anzeigen eines Links die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat.

 Dies kann, so das LG, nur dadurch verhindert werden,

dass man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert.

 Meine  Seiten enthalten Links zu anderen Seiten im Internet.

Für alle diese Links gilt: ich erkläre  ausdrücklich,

dass ich keinerlei Einfluss auf die Gestaltung und die Inhalte der gelinkten Seiten habe.

 Deshalb kann ich  keinerlei Gewähr für Richtigkeit und Aktualität dieser Seiten übernehmen.

Diese Erklärung gilt für alle auf meinem  Blog

gezeigten Links und für alle Inhalte weiterer Seiten, die über die bei mir  angezeigten Links erreicht werden.

 

Dienstag, 7. September 2010

Inhaltsverzeichnis

Psycho-Opfer
Psycho-Mode
Psycho-Kritik und meine Erfahrungen
Hilfe bei false-memory.de

Psycho-Kritik

Kopie genehmigt von Autorin Kerstin Kempker

Rezension zu

Michaela Huber: "Multiple Persönlichkeiten. Überlebende extremer Gewalt. Ein Handbuch"
in: Psychosoziale Umschau (BRD), 10. Jg. (1995), Nr. 1, S. 26 - 27

Endlich gibt es sie, die neue Diagnose im unwirtlichen Niemandsland zwischen Psychiatrie und feministischer Psychotherapie:

"Eine Multiple ist eine Frau, die sich als kleines Mädchen aufgrund der (sexuellen) Mißhandlung in mehrere 'Personen' aufgespalten hat, die später nacheinander die Kontrolle über ihr Denken, Fühlen und Verhalten übernehmen und sich als eigenständige 'Ichs' fühlen."

Michaela Huber, Psychotherapeutin, hat das erste deutschsprachige Buch über "Multiple Persönlichkeiten – Überlebende extremer Gewalt" geschrieben, "ein Therapie-Handbuch". Von Geschichte und gesellschaftlichen Hintergründen über Statistik, Diagnostik und Prognosen bis hin zur Therapie erklärt sie uns alles:

"Seit den frühesten Höhlenzeichnungen gibt es die Grundformen multipler Persönlichkeit." Auch viele verbrannte "Hexen" des Mittelalters waren vermutlich "in Wirklichkeit multiple Persönlichkeiten". "Multiple Persönlichkeitsstörung (MPS, K.K.) ist eine schwere psychische Störung, die unbedingt behandelt werden muß." "Eine Psychotherapie mit einer Multiplen dauert auf jeden Fall mehrere hundert Therapiestunden; realistisch sind vier bis acht Jahre", "etwa 1% (der Bevölkerung, K.K.) könnte eine Multiple Persönlichkeitsstörung haben." "Nein, Multiple sind nicht verrückt."

Huber weiß, was "in Wahrheit" und "in Wirklichkeit" wahr ist. Sie nimmt uns an die Hand und führt uns unter wiederholten Beschwörungen ("Halten Sie durch!" 4x; "Geben Sie nicht auf!" 5x) durch gefährliches Terrain: Satanische Folterrituale ("Das haben Hunderte, wenn nicht Tausende von Kindern hierzulande ebenfalls erlebt"); Programmierungen durch Tätergruppen und Deprogrammierungen in der Therapie ("Auslösereiz neutralisieren", "teilweise Amnesie schaffen", "Programm-Vernichtungs-Ritual"). Sie warnt, lobt und bittet uns, lullt uns ein in fast hypnotisierenden Wiederholungsschleifen und bedient so eine auch unter kritischen Geistern verbreitete Erwartung: das Unverständliche verstehen und benennen zu können, das Böse zu erkennen und zu wissen, was auf der Seite des Guten zu tun ist.

Was macht dieses Taschenbuch, das alle Zutaten eines Verkaufsschlagers aufweist (sex and crime, Feminismus, Erfahrungsberichte, Bilder, das Grauen pur und seine Bekämpfung), bei aller therapeutischen Nutzbarkeit (200 Seiten Therapie) letztlich doch so ärgerlich und auch gefährlich?

Einmal ist es die ständige Vereinnahmung durch die Autorin. Warum betreibt sie Massentherapie mit Tips an alle, statt sich auf Fakten zu beschränken? Ebenso unangenehm war mir die Fraglosigkeit, mit der Huber ihre Meinungen als letzte Weisheiten verkauft. Gibt es denn keine gravierenden Probleme bei der Therapie so schwer traumatisierter Frauen? Wie geht sie mit der ungeheuren Macht um, die sie deprogrammierend und hypnotisierend ausübt? Kein Wort zu Manipulation, Abhängigkeit (auch finanziell), Isolation in der Therapie.

Mit Zahlen hantiert sie recht sorglos. Sind jetzt "40% aller Schizophrenen", "aller als 'schizophren' diagnostizierten Psychiatrie-Patienten" oder aller "als 'schizophren' diagnostizierten KlientInnen in Wirklichkeit multipel"? 40% scheint eine magische Zahl zu sein, denn irgendwann sind plötzlich nicht mehr 40% der "Schizophrenen" multipel, sondern 40% der Multiplen als 'schizophren' fehldiagnostiziert.

Warum Michaela Huber die Diagnose MPS nicht nur als Kröte schluckt, sondern deren Aufnahme in die internationale Diagnostik-Bibel DSM-III im Jahre 1980 als Erfolg wertet, wird begreiflicher, wenn sie von Psychiatern, Gutachtern, Klinikchefs und anderen Autoritäten spricht. Denn

"wenn jemand in einer so mächtigen Position sagt: 'Alles Quatsch, die Klientin macht Ihnen was vor' (...) – dann sagen Sie mal etwas dagegen! Dann müssen Sie schon mit einer sauberen Diagnose kommen, die Sie möglichst mit anerkannten diagnostischen Instrumenten (etwa Fragebogen) gewonnen haben."

MPS läßt sich also eindeutig diagnostizieren, es gibt sogar "verläßliche Unterscheidungsmöglichkeiten zwischen 'echten' und 'falschen' Multiplen", z.B. sind bei den "echten" schon – je nach "Person" – unterschiedliche EEGs, Stoffwechsel, Augenfarben oder Schuhgrößen gemessen bzw. gesichtet worden.

Die scharfe Grenzziehung zwischen MPS und "Schizophrenie" ist Huber ein besonderes Anliegen, sie bittet dringend darum, eine "verhängnisvolle Fehldiagnose" zu verhindern. Denn "multiple Persönlichkeiten gehören in der Regel nicht in die Psychiatrie." Wer aber gehört hinein? "Schizophrene" Persönlichkeiten? Wo beginnt, wo endet die Persönlichkeit? "Schizophren" heißt für Huber u.a.:

"Unverständliches vor sich hin brabbeln (...); im sozialen Kontakt völlig unzugänglich sein (mit Multiplen kann man sich 'ganz normal' unterhalten)".

"Multiple Persönlichkeiten aber haben keine Wahnvorstellungen. Die Stimmen in ihrem Innern erzählen die Wahrheit. Auch wenn es oft einander widersprechende Wahrheiten sind. Es sind die Wahrheiten, die die 'Innenpersonen' kennen. (...) Das ist jedoch etwas völlig anderes als Wahnvorstellungen, wie wir sie von 'echten Schizophrenen' kennen, die sich von UFOs aus dem All verfolgt fühlen oder einen Tiger auf dem Balkon wähnen. Nein, Multiple sind nicht verrückt."

Nein, sie geht noch weiter:

"Es häufen sich inzwischen die Hinweise darauf, daß Schizophrenie eher eine organische Erkrankung des Gehirns darstellt."

Und welche organischen Ursachen hat der Zeitgeist oder die Homosexualität? Um die folgenden Unglaublichkeiten nicht ganz in den eigenen Mund zu nehmen, zitiert Huber den Psychiater Colin Ross, "einen der Pioniere der modernen MPS-Forschung": "Schizophrenie hieß zunächst dementia praecox (vorzeitige Verblödung, K.K.), bis Bleuler den Begriff Schizophrenie einführte. 'Dementia praecox' ist tatsächlich eine bessere Bezeichnung als 'Schizophrenie' für diese Gruppe von Störungen; während 'Schizophrenie' eine bessere Bezeichnung für MPS darstellt."

Während die Verrückten also unheilbar krank zum Anstaltsleben verdammt sind, kann den "fehldiagnostizierten" Multiplen noch Hilfe zuteil werden. Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen. Diese neue (?) Art von Auslese wird auch den Multiplen letztlich nichts nützen, denn schon fordern Michaela Huber und Anne Jürgens, die Autorin des Klinik-Kapitels, für Multiple "vor allem: Klinikplätze zur Krisenintervention und Langzeittherapie; am besten eigene Stationen in psychosomatischen bzw. psychiatrischen Kliniken". "Medikamente sind gezielt einsetzbar." Gezielt heißt hier "Personen"-bezogen. Es ist gar nicht auszudenken, welche Haupt- und Nebenwirkungen solche Medikamenten-Cocktails im gemeinsamen Körper einer multiplen Persönlichkeit auslösen.

Rückwärts in Siebenmeilenstiefeln. Der erste Schritt ist getan: "Feministische" Therapeutinnen gehen in die Anstalten, fegen die Nur-"Schizophrenen" auf die Endstationen und zeigen ihren Kollegen und Vorgesetzten, daß sie psychiatrische Diagnostik beherrschen und ernstzunehmen sind.

Frankfurt am Main: Fischer Taschenbuch Verlag 1995. DM 19,90
© 1995 by Kerstin Kempker. Alle Rechte vorbehalten

Kritik vom Verfasser
Meine Tochter,die von Mitautorin Anne Jürgens behandelt wurde,

stellte nach über 30 Jahren ihres vermeintlichen sexuellen Kindesmißbrauchs einen Opferentschädigungsantrag als DIS-Kranke mit fast wortgleichen Beschreibungen aus dem Buch.
Er wie andere 13 von 14 Anträgen wurden vom Sozialamt abgelehnt,
weil Diagnosen einer multiplen Persönlichkeit nicht stichhaltig waren und
sexuelle Kindesmißbräuche in der Therapie induziert schienen.
Mir erscheint das Buch als Marketingschrift für zweifelhafte Therapieangebote
in einem apodiktischem Stil und mit wahnhaften Vorstellungen.